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Bohrungen/Drillings

In der Ausstellung „Bohrungen/Drillings“ im Baukunstarchiv NRW in Dortmund setzt sich der Künstler Andreas Golinski mit den Spannungen zwischen der historischen Geschichtsschreibung und der Geschichte der Erinnerung auseinander. Golinski zeigt künstlerische Räume und Installationen, in denen Elemente vergangener Epochen mit Spuren der Gegenwart verknüpft werden.

Visualisiert wird die Ausstellung u. a. durch Projektion von Relikten aus vergangenen Zeiten. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Räumlichkeiten des Baukunstarchivs NRW. „Bohrungen/Drillings“ regt die Besucher*innen an, die Vergangenheit zu reflektieren im Sinne einer kritischen Infragestellung der überlieferten Geschichte.

Ausstellungskonstruktion mit Baugerüst und Bild- und Texttafeln.
Blick in die Ausstellung Bohrungen/Drillings im Baukunstarchiv NRW
Foto: Architektenkammer NRW
Personen gehen einen Flur entlang, an der Wand ist ein pinker Pfeil.
Die Ausstellung "Bohrungen/Drillings" erstreckt sich über mehrere Räumlichkeiten des Gebäudes.
Foto: Architektenkammer NRW

Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten versteht der Künstler als eine „Bohrung in die tiefsten Schichten der Erinnerung der Besucherinnen und Besucher“. Golinski geht es nicht um archäologische Arbeit im herkömmlichen Sinn. Er will vielmehr verdeutlichen, dass Erinnerungen immer konstruiert sind und im Laufe der Jahre sowie durch äußere Einflüsse verändert werden können. Laufzeit der Ausstellung: 17. Januar – 30. März 2025.