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SUMMARY:"Der doppelte Verlust" - Podiumsdiskussion
DESCRIPTION:Anlässlich der Ausstellung “Der doppelte Verlust” im Baukunstarchiv NRW wird am 18.4. zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel “Die Vertreibung aus der Vergangenheit – ein Gespräch über den (desolaten) Zustand der Städte als Ergebnis der materialistischen Ausrichtung des Bauens” eingeladen. Folgende Impulsgeber*innen werden hierbei sprechen: \n\nMarkus Lehrmann\, Düsseldorf\, Hauptgeschäftsführer Architektenkammer NRW\nFreya Hattenberger und/oder Peter Simon\, Köln\, Künstlerduo\nAlexander Estis\, Aarau\, Schweiz\, Schriftsteller\, Stadtbeschreiber Dortmunds 2023\nProf. Anne-Julchen Bernhardt\, Köln\, Architektin\, RWTH Aachen\nEinleitung: Jonathan Schmalöer\, Dortmund\, Master of Science Architektur\, Fotograf\nModeration: Richard Schmalöer\, Dortmund\, Architekt\, Stadtplaner\n\nAlexander Estis und Hattenberger/Simon betrachten Stadt in ihren Arbeiten aus den Augen ihrer Bürger und suchen nach den Erinnerungswerten und Bedeutungen in Architektur und Stadtgestalt. Alexander Estis tut dies als Schriftsteller für die Menschen in ihrer Heimat\, Hattenberger/Simon untersuchen mit den Mitteln Klang und Bild brutalistische Bausubstanz\, die ihre eigene Bildungsbiografie prägte\, die aber heute zunehmend aus dem Stadtbild verschwindet. Anne-Julchen Bernhardt beschäftigt sich neben der Betrachtung von Stadt als Trägerin von Geschichte und Erinnerung mit dem Gegenpol zu diesem weichen Faktor des Bauens\, nämlich den Werten des verbauten Materials und der ihm immanenten Energie. Markus Lehrmann ist als Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer NRW nahe an den politischen Entscheidungswegen und in die Prozesse\, die das Bauen bedingen\, intensiv involviert. \nDie Erkenntnis der gegenwärtigen Situation und die Suche nach ihren Ursachen machen eine Seite der Arbeit der Teilnehmenden aus. Gleichzeitig muss nach Wegen zu Veränderungen für die Zukunft des Bauens gesucht werden. Wege\, die nur über die Einbeziehung des Baubestands führen können. \nZur Teilnahme sind alle interessierten Besucher*innen eingeladen. Um eine Anmeldung unter info@baukunstarchiv.nrw wird gebeten. \nDownload: Einladungskarte (PDF)
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SUMMARY:Symposium zu "Karl Ganser und die IBA Emscher Park"
DESCRIPTION:Karl Ganser (1937 – 2022) prägte als Abteilungsleiter im NRW-Ministerium für Wohnen\, Stadtentwicklung und Verkehr sowie als Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (1989 – 1999) entschieden die Stadt- und Regionalentwicklung Nordrhein-Westfalens. \nZu seinem ersten Todestag am 21. April 2023 lädt das Baukunstarchiv NRW in Dortmund zum Symposium „Karl Ganser“ ein. In Referaten werden Weggefährtinnen und -gefährten sowie bedeutende Vertreter*innen aus den Bereichen Stadtentwicklung\, Kultur\, Ökologie\, Politik und Verwaltung das Wirken Karl Gansers beleuchten und über künftige Fördermaßnahmen im Emscher-Lippe-Raum diskutieren. Zu den Redner*innen gehören Weggefährten wie Christoph Zöpel\, Franz Pesch\, Michael von der Mühlen\, Ullrich Sierau\, aber auch Vertreter*innen der nachfolgenden Generation von Stadtplanerinnen und -planern. \nDie Veranstaltung ist als Fortbildung der Architektenkammer NRW anerkannt und findet mit freundlicher Unterstützung der Emschergenossenschaft statt.\nUm Anmeldung bis zum 13.4.23 wird gebeten unter www.emscher-lippe-veranstaltung.de
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SUMMARY:"Gender Planning": Lesung mit Leslie Kern
DESCRIPTION:Am 30. April findet im Baukunstarchiv NRW eine Lesung von und mit Leslie Kern (Gender Planning Expertin\, Professorin für Geographie sowie Umwelt-\, Frauen- und Geschlechterforschung) statt. In der Lesung werden ihre Bücher „Feminist City“ und „Gentrification is Inevitable – and Other Lies“ vorgetragen. Im Anschluss wird Karin Hartmann (Vorsitzende der architektinnen initiative nw) mit Leslie Kern diskutieren. Veranstalter der Lesung ist die architektinnen initiative nw. \nIn ihrem aktuellen Buch „Gentrification is Inavitable – And Other Lies“ widmet Leslie Kern der Gentrifikation. Sie argumentiert\, dass Gentrifikation kein rein wirtschaftlicher Prozess ist\, der im Sinne des neoliberalen Credos „Der Markt regelt alles“ unumkehrbar ist. Kern identifiziert Gentrifikation als Phänomen mit Bezügen zu Klassismus\, Rassismus und Sexismus – also als politisches Phänomen und als solches auch politisch steuerbar. \nDie Veranstaltung findet auf Englisch statt. \nTicketpreise:\nreguläres Ticket: 15\,- Euro\nTickets für Mitglieder der architektinnen initiative nw: 8\,- Euro \nWeitere Informationen und Tickets: www.eventbrite.de \nLesung mit Leslie Kern am 30.4.23 im Baukunstarchiv NRW.- Foto: Mitchel Raphael
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