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Nachlass Josef Paul Kleihues. Sicherung, Erschließung, Präsentation

Josef Paul Kleihues zählt seit den 1970er-Jahren zu den wichtigsten und auch international prominentesten Architekten Deutschlands — er war sowohl als Entwerfer und Gestalter als auch als Theoretiker tätig und verstand sich zudem als Lehrer und Vermittler. Im Gesamtwerk des in Rheine geborenen Kleihues nehmen die Projekte in Nordrhein-Westfalen einen großen Raum ein. Ab 1974 hatte Kleihues zudem eine Professur an der damals neu gegründeten Fakultät Bauwesen der Universität in Dortmund inne, wo er im Museum am Ostwall ab 1975 die einflussreichen »Dortmunder Architekturtage« durchführte. 

In diesem Projekt wurde der umfangreiche Nachlass aus den Büros in Dülmen-Rorup und Berlin für eine dauernde Aufbewahrung und öffentliche Nutzung im Baukunstarchiv NRW vorbereitet. Die Ausstellung „JPK NRW“ präsentierte abschließend anhand von originalen Plänen, Modellen, Skizzen, Collagen und Fotografien eine Auswahl an Projekten und Bauten von Josef Paul Kleihues in Nordrhein-Westfalen. Begleitend erschien ein Katalog als zweiter Band der Reihe des Baukunstarchivs NRW.

Bearbeitung: Dr. Alexandra Apfelbaum, Dr.-Ing. Silke Haps, Dipl.-Ing. Regina Wittmann. Laufzeit: 2014-2016, Fördergeber: LWL-Kulturstiftung

Regale, in denen Dokumente und Papiere platziert sind, teilweise in hellen, grauen und braunen Behältnissen, teilweise in blauen und roten runden Behältnissen. - Foto: Christine Kämmerer/Baukunstarchiv NRW
Foto: Dr. Christine Kämmerer