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Stadt Bauten Ruhr. Forschen Lehren Teilhaben

Mitwirkende: Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur: Prof. Dr. Wolfgang Sonne (Verbundkoordinator), Dr. Anna Kloke, Christos Stremmenos; Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl für Kunstgeschichte: Prof. Dr. Barbara Welzel, Dr. Christin Ruppio; Museum Folkwang, Essen: Dr. Hans-Jürgen Lechtreck, Dr. Sonja Pizonka; Baukunstarchiv NRW, Dortmund: Markus Lehrmann, Regina Wittmann, Christos Stremmenos. Laufzeit: 10/2018-09/2021, Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Ruhrgebiet der Moderne wurden in den Stadtzentren zahlreiche Rathäuser, Kirchen, Museen, Theater und Schulen gebaut, die nicht nur Impulsgeber neuer Urbanität, sondern auch Projektionsorte einer neuen Stadtgesellschaft sein sollten. Das Forschungsprojekt stellte sich anhand der Bestände des Baukunstarchivs NRW und unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses von planerischen Konzepten und realisierten Bauten die Frage, in welcher Weise bestimmte Bauaufgaben in den jeweiligen Ruhrgebietsstädten und der Region insgesamt zur Identitätsbildung beigetragen haben. Damit wurde der aktuell zu beobachtende gesellschaftliche Umdeutungsprozess moderner Stadtarchitektur im Ruhrgebiet wissenschaftlich begleitet. Aus einer Zusammenarbeit von Universität mit Archiv und Museum heraus wurden neue Ausstellungs- und Vermittlungsstrategien für das Baukunstarchiv NRW erdacht und erprobt.
Ergebnis des Projektes ist unter anderem eine digitale Rechercheplattform: stadt-bauten-ruhr.tu-dortmund.de. Außerdem sind drei Publikationen zu den Themenbereichen „Bildung“, „Religion“ und „Kultur“ in der Reihe des Baukunstarchivs NRW erschienen.

Ein Publikum sitzt auch Stühlen in einem hellen Raum, eine Person steht an einem Pult und spricht zum Publikum. Im Vordergrund hält eine Hand eine Postkarte.
Die Abschlusspräsentation des Projekts fand im Lichthof statt.
Foto: Julia Neuhaus/Baukunstarchiv NRW