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Im ewigen Jetzt - Sammlungen und Verwandlungen

Das Baukunstarchiv NRW zeigt bis zum 19. Juli 2026 die Werkschau „Davoud Sarfaraz: Im ewigen Jetzt – Sammlungen und Verwandlungen“. Präsentiert werden Arbeiten des Dortmunder Künstlers Davoud Sarfaraz aus seiner umfangreichen 50-jährigen Schaffenszeit. Davoud Sarfaraz ist ein zwischen den Welten Wandelnder: Geboren in Teheran und zum Teil in Dasht-e Kavir (Iran) aufgewachsen, war der Künstler jahrelang der schier unendlichen Weite der Salzwüste ausgesetzt. 

Personen sitzen und stehen in einem Ausstellungsraum, bunte Gemälde hängen an den Wänden.
Untermalt wurde die Vernissage durch einen musikalischen Akt.
Foto: Detlef Podehl/Baukunstarchiv NRW
Zwei Personen stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera.
Sprachen zur Eröffnung: Geschäftsführer Markus Lehrmann (BKA NRW, l.) und der Künstler Davoud Sarfaraz.
Foto: Detlef Podehl/Baukunstarchiv NRW

In seinen frühen Erinnerungen waren Häuser, Siedlungen und Gegenstände im grenzenlosen Raum der Wüste eingebettet. Das alltägliche Spiel von Licht und Schatten unterstrich in dieser kargen Landschaft die Plastizität von Objekten und Bauten. Die Gemälde von Sarfaraz reagieren häufig auf diese wirkmächtigen Raumerfahrungen. Architektonische Elemente werden in seinem Œuvre zu prägenden Bedeutungsträgern.

Die Schau im Baukunstarchiv NRW dokumentiert, wie biografische Brüche und spirituelles Sammeln für Davoud Sarfaraz immer wieder dazu geführt haben, sich zu wandeln und neue Wege des künstlerischen Ausdrucks zu suchen.

Auf seinen Leinwänden treten mythische Figuren und historische Reminiszenzen östlicher und westlicher Überlieferungen in modernem Gewand in Erscheinung. Sie schlagen den Bogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart und werden zu Interpreten des Kontemporären. Präsentiert werden auch farbprächtige Bilder, mit denen der Künstler Davoud Sarfaraz das Leben, die Freiheit und den Raum zelebrieren möchte.

„Davoud Sarfaraz – Im ewigen Jetzt – Sammlungen und Verwandlungen“. Kurator und Szenografie der Ausstellung: Christos Stremmenos; Laufzeit: 10. Mai bis 19. Juli 2026 im Baukunstarchiv NRW (Ostwall 7, 44137 Dortmund). Öffnungszeiten: Di bis So 14:00 – 17:00 Uhr, Mo geschlossen.

Ein Ausstellungsraum mit bunten Gemälden an den Wänden.
Foto: Detlef Podehl/Architektenkammer NRW