Springe zur Navigation Springe zum Inhalt Springe zum Footer

Das Haus am Ostwall 7

Im Jahr 2025 wurde das Haus des Baukunstarchivs NRW, gelegen am Rande der Dortmunder Innenstadt, 150 Jahre alt. Bereits 1875 wurde es ursprünglich als Oberbergamt eröffnet. Seitdem hatte es eine wechselvolle Geschichte mit bedeutenden Nutzungs- und Umbauphasen. So kommt es, dass es heute der älteste, noch stehende Profanbau der Dortmunder Innenstadt innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern ist – am Ostwall 7.

Im Rahmen der Dauerausstellung „Das Haus am Ostwall 7“ können Besucherinnen und Besucher näher in die Geschichte des Hauses eintauchen und auf Spurensuche gehen. Denn obgleich nicht offiziell in die Denkmalliste eingetragen, ist es ein historisch bedeutsames Bauwerk: Nach Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude am Ostwall 7 umgebaut, wofür die oberen, noch stehenden zwei Geschosse abgetragen wurden. Ein Haus mit Oberlichtern für das „Museum am Ostwall“ wurde geschaffen.

Eine weiße Wand, daran sind Foto- und Texttafeln befestigt.
Foto: Melina Beierle/Architektenkammer NRW
Blick auf einen Fußboden mit verschiedenen Fliesen, die Muster bilden.
Foto: Melina Beierle/Architektenkammer NRW

Später folgte die Umnutzung: 2018 wurde in dem Haus das Baukunstarchiv NRW feierlich eröffnet. Seither sichert und erarbeitet das Baukunstarchiv NRW Nachlässe aus den verschiedenen Fachbereichen der Architektur sowie der Ingenieurbaukunst. Die Ergebnisse werden in Rahmen von Ausstellungen und Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit im BKA NRW frei zugänglich präsentiert. Bis heute weist das Gebäude dabei eine Fülle von Spuren früherer Nutzungen auf, die bewusst erhalten wurden und die es zu entdecken gilt.

Die Ausstellung ist kostenlos und zu den Öffnungszeiten des Hauses frei zugänglich. Zu entdecken gibt es spannendes Bildmaterial, weiterführende Texte und Einblicke in bewusst erhaltene Baustrukturen.