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Sammlungsschaufenster #3

Ab Anfang September 2026  ist im Gartensaal des Baukunstarchivs NRW die Schau „Sammlungsschaufenster #3“ zu sehen, die Einblicke in die Sammlung und die Archivarbeit gibt. Die Präsentation fügt sich in die Reihe „Sammlungsschaufenster“ ein, in der ausgesuchte Medien aus den Beständen des BKA NRW aufgearbeitet präsentiert werden. Mehr Informationen zur Sammlung finden Sie hier.

In „Sammlungsschaufenster #3“ werden ausgewählte Dokumente aus insgesamt sechs Beständen präsentiert, die aktuell im Archiv aufbereitet und erschlossen werden: Bruno und Ruth Elmpt, Wilhelm Elmpt, Hans Junghanns, Heinz Kalenborn, Georg Penker und Roman Reiser.

Ausstellung mit gerahmten Bildtafeln an der Wand.
Die Ausstellung im Gartensaal zeigt Bestände aus der Sammlung des Hauses.
Foto: Kerstin Harnisch/Baukunstarchiv NRW
Zeichnung eines Aussichtsplatzes.
Georg Penker, Aussichtsplatz, Feldafing, Studienarbeit, 1953
Foto: Quelle: Baukunstarchiv NRW, Bestand: Georg Penker

Sie stehen stellvertretend für mehr als 130 Vor- und Nachlässe von Personen und Unternehmen aus dem verschiedenen Bereichen der Architektur und des Bauingenieurwesens, die in der Sammlung des Baukunstarchivs verwahrt werden. 

Mit Wilhelm (1889-1944), Bruno (1926-2022) und Ruth Elmpt (1927-2022) werden zwei Generationen einer Meerbuscher Architektenfamilie vorgestellt, deren Werk von privaten Wohnhäusern bis zu öffentlichen Bauaufgaben reicht. 

Der Düsseldorfer Architekt Heinz Kalenborn (1927–2021) machte sich vor allem mit Entwürfen für Schulen und kirchliche Bauten einen Namen. Roman Reiser (1920-2023) gründete in den 1950er Jahren sein Architekturbüro in Bochum und prägte über Jahrzehnte das Baugeschehen in der Ruhrgebietsstadt. 

Der Nachlass des Düsseldorfer Architekten Hans Junghanns (1906–1989) wurde jüngst in einem vom LWL geförderten Forschungsprojekt erschlossen und ist als erster Bestand des Baukunstarchivs komplett auch digital zugänglich. Mit Georg Penker (1926-2023) ist zudem einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten Nordrhein-Westfalens in der Ausstellung vertreten.

Das Schaufenster gibt einen Einblick in die große Vielfalt der Bauaufgaben, architektonischen Handschriften und Darstellungstechniken, die die Sammlung des Baukunstarchivs NRW auszeichnen. Ausgewählt wurden die gezeigten Pläne und Fotos von den studentischen Mitarbeitenden des Archivs, die das Archivgut sortieren, reinigen, archivgerecht verpacken und digital verzeichnen, um es so öffentlich zugänglich zu machen. 

Sammlungsschaufenster #3 - im Gartensaal des Baukunstarchivs NRW. Eintritt frei.

Zeichnung eines Gebäudes.
Hans Junghanns, Domfantasie, 1946
Foto: © Quelle: Baukunstarchiv NRW, Bestand: Hans Junghanns