Baukunstarchiv NRW: Dortmunder Archive gründen Notfallverbund

Neun Dortmunder Archive und Bibliotheken haben sich im Januar zu einem Notfallver-bund zusammengeschlossen, um sich im Falle eines Brandes oder Wasserschadens gegenseitig helfen und gefährdetes Kultur-gut retten zu können. Sie verpflichten sich, geeignete Vorbeugemaßnahmen zu treffen und Rettungsmaßnahmen vorzubereiten. Zudem halten die Archive für den Ernstfall sogenannte Notfallboxen bereit. Beteiligt sind u.a. das Baukunstarchiv NRW, das Institut für Zeitungsforschung, das Stadtar-chiv Dortmund, die Stadt- und Landesbiblio-thek Dortmund sowie das Universitätsar-chiv und die Universitätsbibliothek der TU Dortmund.

Mit der Unterzeichnung der Kooperati-onsvereinbarung in Dortmund wurde der 40. deutsche Notfallverbund gegründet. In der Metropole Ruhr gibt es bereits den Not-fallverbünde Duisburg sowie Mittleres Ruhrgebiet mit Bochum, Essen und Gel-senkirchen. pm/ros

Infos: www.notfallverbund.de

  • Vertreterinnen und Vertreter der Dortmunder Archive haben einen Notfallverbund gegründet. Mit dabei: Markus Lehrmann, Geschäftsführer des Baukunstarchivs NRW (rechts), und Prof. Wolfgang Sonne, wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW (2. v. rechts). - Foto: Gaye Suse Kromer / Dortmund Agentur
2019-01-31T15:55:18+00:00