“Alles Vorhandene ist reproduzierbar” lautet eine der Thesen im 2014 erschienenen Manifest „Reproduktives Entwerfen“. So nennen die Architekten Georg Ebbing, Philipp Rentschler, Ulrich von Ey und Moritz Henkel ihre Entwurfshaltung, die von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem architektonischen Bestand und historischen Referenzen geprägt ist. Dabei legen sie sich nicht auf bestimmte Stile oder Epochen fest. Vielmehr schöpfen sie aus dem gesamten Schatz der Baugeschichte von der Antike bis gestern. Mit Respekt vor den Gedanken und Werken früherer Generationen wollen sie Vorhandenes im Neuen reproduzieren, ohne es zu kopieren.

Die seit 2014 nach diesem Prinzip entwickelten Arbeiten werden ab Februar im Baukunstarchiv NRW in Dortmund ausgestellt. „Repro“ zeigt Architekturbilder, die sowohl in den Büros der vier Architekten als auch im Rahmen ihrer Lehr- und Forschungstätigkeiten an der Beuth Hochschule in Berlin, der HSRM Wiesbaden und der TU Dortmund entstanden. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen in die vielfältige Welt der Architektur einzutauchen und selbst mit Referenzen zu arbeiten.

Die Ausstellung „Repro“ ist vom 7. Februar bis zum 5. April 2020 im Baukunstarchiv NRW zu sehen. Die Vernissage findet am 6. Februar um 18 Uhr statt.

Anmeldung zur Vernissage

Flyer zur Ausstellung (pdf)