Mit der Ausstellung „PARTITUR BRUT – Exploring the Borders of Abstraction in brutalist Compositions“ präsentiert der Fotokünstler Tobias Grewe einen Einblick in eine Welt, die von detaillierten Blickwinkeln auf den Brutalismus geprägt scheint. Die Ausstellung im Baukunstarchiv NRW (9.11. – 18.12.2022) zeigt Fotografien, die sich mit der Fokussierung auf Details und Ausschnitte von internationalen Bauwerken auseinandersetzen. Die Bilder entstanden zwischen 2017 und 2019 weltweit auf Reisen des Fotokünstlers und werden in den Räumlichkeiten des Baukunstarchivs NRW in Dortmund auf unterschiedliche Weisen präsentiert – unter anderem in Form einer großflächigen Fototapete.

Debüt: Erste Museumsausstellung

Bereits seit 2013 widmet sich Tobias Grewe in seiner künstlerischen Arbeit dem Abbilden von architektonischem Brutalismus. Einige seiner Fotografien präsentierte er bereits zu Jahresbeginn 2021 in der Architektenkammer NRW im Düsseldorfer Medienhafen mit der Ausstellung „Wir müssen die Welt verändern“. – Die Ausstellung zum Jahresende 2022 im Baukunstarchiv NRW stellt jedoch Grewes erste Museumsausstellung dar.

Blick in die Ausstellung „PARTITUR BRUT“ des Fotokünstlers Tobias Grewe. – Foto: Detlef Podehl (PODEHL FOTODESIGN, www.podehl.com)

Visueller Erfahrungsraum

Die Ausstellung im Baukunstarchiv NRW erstreckt sich über mehrere Räume – von der Lounge bis zum Gartensaal. Dabei entstehe ein besonderer Reiz, so Matthias Erntges, Kurator der Ausstellung: „Wenn Tobias Grewe eine Ausstellung zusammenstellt, lässt sich dieser Gedanke weiterdenken, denn die Präsentation der Arbeiten führt zu einem Dialog, wenn nicht gar zu einer Reihung von Tönen, einer Melodie.“ Er führt weiter aus: „Die künstlerischen, bildlichen Ergebnisse werden wieder in einen neuen architektonischen Kontext mit seiner eigenen spannenden Ästhetik überführt, und es entsteht ein visueller Erfahrungsraum.“

Bei der Vernissage führten der Fotokünstler Tobias Grewe (m.) und Prof. Dr. Wolfgang Sonne (Wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW, l.) sowie der Ausstellungskurator Matthias Erntges tiefergehend in die Werke von Grewe ein
– Foto: Detlef Podehl (PODEHL FOTODESIGN, www.podehl.com))

Von diesem visuellen Erfahrungsraum konnten sich bei der Vernissage am 8. November 2022 rund zwei Dutzend Besucher*innen selbst überzeugen. Dort führten der Fotokünstler Tobias Grewe sowie der Ausstellungskurator Matthias Erntges und Prof. Dr. Wolfgang Sonne (Wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW) tiefergehend in die Werke von Grewe ein. Anschließend entdeckten die Besucher und Besucherinnen die verschiedenen Stationen der Ausstellung mit ihrem eigenen Rhythmus.

Blick in die Ausstellung „PARTITUR BRUT“ des Fotokünstlers Tobias Grewe. – Foto: Detlef Podehl (PODEHL FOTODESIGN, www.podehl.com)

Noch bis zum 18. Dezember im Baukunstarchiv NRW

Noch bis zum 18. Dezember 2022 haben alle Interessierten die Gelegenheit, mit einem Besuch der Ausstellung „PARTITUR BRUT“ von Tobias Grewe im Baukunstarchiv NRW in die Welt des Brutalismus einzutauchen. Der Eintritt in das Baukunstarchiv NRW ist kostenfrei.

Blick in die Ausstellung „PARTITUR BRUT“ des Fotokünstlers Tobias Grewe. – Foto: Detlef Podehl (PODEHL FOTODESIGN, www.podehl.com)

Publikation „Details that matter”

Anlässlich der neuen Ausstellung im Baukunstarchiv NRW veröffentlicht der Fotokünstler Tobias Grewe zeitnah das Buch „Details that matter”, das über sein gesamtes künstlerisches Schaffen informieren wird. Weitere Informationen hierzu können Sie bald auf der Website des Baukunstarchivs NRW nachlesen.

„PARTITUR BRUT – Exploring the Borders of Abstraction in brutalist Compositions“. Eine Ausstellung von Tobias Grewe im Baukunstarchiv NRW. Ausstellungszeitraum: 9.11.-18.12.2022. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Text: Melina Beierle/ Architektenkammer NRW